Wie finde ich für meine Existenzgründung eine seriöse Unternehmensberatung?

Bei der Auswahl einer Unternehmensberatung für die Existenzgründung ist es wichtig, die Webseite gründlich zu prüfen, Referenzen zu überprüfen und den beruflichen Hintergrund des Beraters zu untersuchen. Ein kostenfreies Erstgespräch kann Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Von
Dagmar Schulz
9. Dezember 2014
Minuten
Gründungsberatung für Existenzgründung Agentur für Arbeit kostenlos.

Inhaltsübersicht

Für die meisten Existenzgründer und Existenzgründerinnen steht von Anfang an fest: Ohne eine qualifizierte, begleitende Unternehmensberatung zur Existenzgründung läuft gerade in der Anfangsphase gar nichts. Denn besonders zu Beginn der Selbstständigkeit ist es wichtig, das Unternehmen in die richtige Bahn zu lenken, indem ein Profi von außen auf das junge Geschäft guckt, dieses direkt analysiert und dem neu gegründeten Unternehmen das richtige Fachwissen vermittelt. Doch wie finde ich eine seriöse Unternehmensberatung im großen „Internet-Dschungel“? Welche Punkte sollte ich bei meiner Auswahl beachten und wie erkenne ich „schwarze Schafe“?

Unser Tipp: Sehen Sie sich den Internetauftritt der Unternehmensberatung genau an und analysieren Sie diesen ausgiebig. Die folgenden Punkte sollen Sie dabei unterstützen:

1.  Wirkt die Homepage ansprechend und souverän auf Sie? Oft erkennt man dies schon auf den 1. Blick: Gibt es eine klare Menüführung, ein einheitliches Erscheinungsbild und eine klare Struktur oder ist die Seite unübersichtlich, ohne eine erkennbare Linie aufgebaut? Dann lassen Sie lieber die Finger davon.

2. Darüber hinaus sollte der Berater oder die Beraterin natürlich bereits auf umfangreiche Referenzen verweisen können. Hier erkennen Sie recht schnell, ob es sich nur um leere Versprechungen handelt, oder ob der Berater tatsächlich Unternehmen/Projekte begleitet hat – vielleicht auch bereits über die eigene Stadtgrenze hinaus (z. B. in Köln, Essen, Neuss, Ratingen oder regelmäßig sogar NRW-weit?).

3. Sehen Sie sich den beruflichen Werdegang der Unternehmensberatung an: Hier ist nicht nur die Sympathie wichtig,  sondern Sie sollten besonders auf Informationen zur Laufbahn und zur Aus- und Weiterbildung achten. Vergewissern Sie sich, dass der Berater/die Beraterin selbst ausreichende Erfahrungen mit der Selbständigkeit gesammelt hat.

Beratung zur Existenzgründung

4.  Analysieren Sie das Beratungsangebot: Sehr empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang auch Informationen über Workshops oder Seminare, die sehr viel Praxiswissen vermitteln. Oftmals ist es ratsam, eine prozessbegleitende Beratung in Anspruch zu nehmen, sodass der Berater/die Beraterin Sie in allen Fragen rund um die Selbstständigkeit (d. h.  Businessplan, Planungsrechnung, Konzept, Kundengewinnung, Fördermittel bis hin zum Umsetzungsfahrplan) unterstützt.

5. Werden Produkte wie z. B. der Businessplan oder die fachkundige Stellungnahme zu einem Festpreis angeboten? Dann überdenken Sie die Auswahl der Beratung noch einmal. Wichtig ist hier, darauf zu achten, dass die Leistungen nach Ihren individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden. Wählen Sie hier nicht ein vorgefertigtes Angebot  „von der Stange“.

6. Informieren Sie sich darüber, ob die Unternehmensberatung von staatlichen und öffentlichen Stellen für Beratungsförderprogramme zugelassen und registriert ist. Dies ist ein weiterer Beleg für die besondere Qualität der Beratung. Vielleicht ist der Berater/die Beraterin auch zertifiziert, weil er/sie sich bei verschiedenen Stellen weiter- oder fortgebildet hat. Wenn das so ist – Pluspunkt für die ausgewählten Beratung! Tipp: mit einem AVGS der Agentur für Arbeit kann unsere Gründungsberatung sogar komplett übernommen werden.

7. Sehen Sie sich das Impressum genau an, denn oftmals erscheinen Internetseiten wie eine staatliche Stelle oder Behörde, sind es aber gar nicht.

8. Ganz wichtig ist abschließend, ob Ihnen das Erstgespräch kostenfrei angeboten wird. Sie sollten die Möglichkeit haben, sich erst danach für den Berater/die Beraterin zu entscheiden oder eben auch nicht. Aber in jedem Fall sollte Ihnen das Erstgespräch nicht in Rechnung gestellt werden. Deshalb ganz wichtig: Nutzen Sie dieses erste Gespräch, um die Person genau kennenzulernen und verlassen Sie sich dabei auf Ihre Menschenkenntnis und Intuition. Denn selbst wenn die Unternehmensberatung bei einer öffentlichen Stelle wie z. B. der KFW Beraterbörse gelistet ist, kann es sein, das sie sich nicht an die dort vereinbarten Bedingungen zum Beratungsumfang hält. Deshalb immer genau zuhören und im Zweifelfall nach dem Erstgespräch eine 2. Meinung einholen.

Fazit: Wenn alle oben aufgelisteten Punkte zutreffen – so, wie das übrigens bei 1a-STARTUP der Fall ist – haben Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit für den richtigen Berater entschieden. Dann bleibt noch eine Aufgabe, die Sie erledigen sollten: Empfehlen Sie den Berater/die Beraterin weiter, denn davon profitieren dann wieder viele weitere Existenzgründer!

Schreiben Sie mir gerne eine Nachricht oder nutzen Sie gerne direkt meinen Buchungskalender für ein kostenfreies Erstgespräch.

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