Das richtige Mindset bei der Existenzgrüngun
Ist dein Kopf auf Erfolg eingestellt?

Welches Mindset brauchst du als Gründerin für dein eines eigenen Business?

Der Schritt raus aus dem Angestelltenverhältnis rein in ein eigenes Business ist nicht nur formell und organisatorisch eine große Herausforderung, sondern auch für uns selbst und unseren Verstand. Ich weiß nur zu gut, wovon ich spreche, als ich mich selbstständig gemacht habe. Meinen Job habe ich im Herbst 2008 gekündigt, ohne damals zu wissen, wie es weitergehen soll. Ich wusste nur eins: so möchte ich nicht mehr arbeiten und hauptsächlich meine Lebenszeit damit verbringen. Mein Mindset hat mir dabei geholfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Rückblickend weiß ich gar nicht, wo die 15 Jahre Selbstständigkeit geblieben sind. Ich meine, ein gutes Zeichen :-).

Oftmals kommt die Idee zur Gründung auch aus der "Not" heraus, wenn es schier unmöglich ist, in Teilzeit einen passenden Job zu finden. Tatsächlich ist das bei angehenden Gründerinnen häufig der Anstoß, über ein eigenes Business nachzudenken, um auf eigenen Beinen zu stehen.

Dann kennst du das vielleicht, wenn diese Gedanken in deinem Kopf kreisen:

  • Ich möchte etwas ändern in meinem Leben
  • Das, was ich täglich tue, bereitet mir keine Freude, sondern erzeugt Leere und Anstrengung
  • Wenn ich doch nur könnte wie ich wollte… dann würde ich …
  • Aber was, wenn….
  • Nein, das kann ich mir nicht erlauben, das ist viel zu unsicher ...
  • Ich mache einfach weiter wie bisher, das wird schon wieder…

Einige Zeit später:

  • Ich mag und kann nicht mehr.
  • Aber … ich mache einfach weiter, das wird schon wieder…
  • Weitere Zeit später:
  • Dein Körper reagiert auf den Zwang, den du dir auferlegst ...

STOPP

  • Erlaube dir bitte einmal den Blick rüber auf die andere Seite!
  • Die Seite hinter der vermeintlichen Vernunft in deinem Kopf: dein Mindset.
  • Das, was ich eingangs beschrieben habe, ist ganz typisch, wenn man überlegt, sein Angestelltenverhältnis zu beenden und etwas Neues, eigenes anzufangen: nämlich ein eigenes Business zu gründen und den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.
  • Der erste Schritt beginnt in deinem Kopf und da ist oftmals der Bedenkenträger in dir derjenige, der dich davon abhält, deiner Idee von einem eigenen Business nachzugehen.
  • Und das ist oftmals sehr schade, denn in der Zeit, in der du noch überlegst, hast du weiter gefühlt sinnlose Zeit und Chancen verstreichen lassen oder noch schlimmer, ein anderer hat dann vielleicht schon mit deiner Idee angefangen, etwas aufzubauen.

Selbstwert und gründen

Lass uns nun zum eigentlichen Thema kommen, deinem Mindset zum Gründen. Oftmals sitzen Glaubenssätze und Erfolgsverhinderer in uns fest, die du von außen aufgenommen hast und die nun deinen Weg in ein eigenes Business beeinflussen oder sogar blockieren.

Lass uns gemeinsam Stück für Stück einzelne Bereiche durchgehen und schauen, welche Themen diese mit sich bringen können und dir dabei helfen, wichtige neue Erkenntnisse zu erlangen, die dir weiterhelfen zum Ziel Selbstständigkeit.

Welche Fragen halten dich noch zurück, um zu gründen?

Wenn du versuchst, alles Wissen dieser Welt aufzusaugen, um alle Fragen, die es zum Selbstständigmachen gibt, zu beantworten, muss ich dich enttäuschen und auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
Du kannst nicht das gesamte Wissen, was z.B. eine Gründungsberaterin wie ich es mit 15 Jahren Beratungserfahrung bin, in wenigen Monaten nachholen.
Wenn du das versuchst, kommen zu der Unsicherheit, nicht alles Wichtige zu wissen, auch noch Zweifel und Verwirrung dazu.
Dein Mindset kann dadurch beeinflusst werden, indem es sich in den Fragen anderer verliert und nicht in den Flow kommt. Versuche zu lernen, welche Fragen wirklich deine sind und lass alle anderen Fragen los. Prüfe deine Fragen, handle entsprechend und finde Lösungen.

An welchen Arbeits- und Karriere-Konzepten hältst du fest?

Dein offener Verstand ist, wenn er ein Schattendasein führt, mental sehr unsicher und hält deshalb gern auch mal an Konzepten fest, ohne diese mit der Realität abzugleichen.

Für dein Mindset kann das bedeuten, dass du an alten Glaubensmustern und Konzepten „wie man nun mal arbeitet und einen sicheren Job hat“ festhältst.
Vielleicht hast du genau die gleiche berufliche Aufstellung und die gleiche Art Geld zu verdienen wie deine Eltern und dein Umfeld, „weil man das nun mal so macht“. Hinterfrage die Konzepte, an denen du festhältst kritisch und prüfe sie mit deiner Realität gegen, um in deinen Flow zu kommen.

Wie denkt dein Umfeld über Selbstständigkeit?

Du stehst gefühlt ständig entweder auf der hopp oder top Seite und fragst dich, wer du eigentlich bist und wie du wirklich leben möchtest.
Du lässt dich von außen stark beeinflussen und bist ständig auf der Suche nach Bestätigung deiner (alten) Glaubenssätze. Für dein Mindset kann das bedeuten, dass du Werte aus deinem Umfeld in dich aufgenommen hast, die dich und dein Vorankommen behindern. Um Dinge und Ansichten in deinem Leben zu verändern, darfst du auch dein Umfeld ändern. Schau also, welche Beziehungen dir guttun und welche dich eher zurückhalten.

Kennst du deinen Selbstwert?

Ertappst du dich oft dabei, dass du meinst, du musst dich beweisen, weil du an deinem Wert zweifelst und befürchtest, nicht gut genug zu sein? Für dein Mindset kann das bedeuten, dass du dich und deinen Selbstwert nicht anerkennst und dich und deine Leistung/dein Sein oftmals unter Wert verkaufst. Mach dich frei davon, anderen deinen Wert beweisen zu wollen und schätze dich selbst wert.

Welches Gefühl löst sich selbstständig machen bei DIR aus?

Du wünschst dir nichts mehr als emotionale Ruhe und endlich zu wissen, wohin dein Weg führen soll? Wenn du mit dir alleine bist, ist alles ok und du kommst mit der Vorstellung, dein Angestelltenverhältnis zu beenden, ganz gut klar und bis einigermaßen gelassen. 
Im Austausch mit anderen, die noch an ihrem alten, unbequemen Job festhängen, kann es schnell passieren, dass du Gefühle und Ängste von anderen in dir aufnimmst, verstärkst und dich sogar in deren Emotionen verlierst.
Darunter können sich auch negative Gefühle und Glaubenssätze über das Modell, wie man tagtäglich arbeitet, befinden, die dich und deine Beziehung zum Gründen stark beeinflussen. Hierbei ist es wichtig zu erkennen, dass deine Emotionen immer nur von außen beeinflusst werden. Erkenne dies und du kannst mit größter Klarheit und Weisheit handeln und somit in deinen Flow kommen.

Der Druck, damit umzugehen, eine Entscheidung zu treffen

So lange schon kreisen die Gedanken um das Thema eigene Selbstständigkeit, raus aus dem Hamsterrad, eigene Entscheidungen treffen, eigene Ideen verwirklichen und einfach dein eigenes Ding zu machen …
Wir möchten so schnell wie nur irgendwie möglich aus der Unentschlossenheit raus und die Entscheidung erledigen, um den Druck wieder loszuwerden. Wenn die Dauer der Entscheidungsfindung immer länger wird, verbreitet sie Hektik und Unruhe. Es entsteht ein Mangel an Urvertrauen und oftmals kann man sich selbst nur schwer vom Druck befreien. In Bezug auf unser Mindset kann hier bei dir das Gefühl entstehen, ganz besonders langsam handeln zu müssen, um dir ein Sicherheitsgefühl zu erarbeiten. Für dich und deinen Energiefluss ist es jedoch wichtig, dir genügend Zeit zu geben, in Ruhe zu entscheiden und somit in deinen ganz eigenen Flow zu kommen.

Arbeite an deinem Mindset

Komm ins Tun und finde für dich wichtige Erkenntnisse und Entscheidungen, dein eigenes Business zu gründen.

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