Vintage Fabrik Düsseldorf – Gründerstory aus unserem Hause

Tabitha Gopp hat mit ihrer Vintage Fabrik in Düsseldorf einen erfolgreichen Laden für Möbel im Vintage- und Industriestil geschaffen. Durch ihre Leidenschaft für besondere Stücke und ihre kaufmännische Ausbildung hat sie ihren Traum von der Selbstständigkeit verwirklicht. Mit einem gut durchdachten Plan, Unterstützung bei der Finanzierung und einem klaren Marketingkonzept hat sie sich als Unternehmerin etabliert und plant nun, ihre lokale Präsenz weiter auszubauen.

Von
Dagmar Schulz
12. August 2014
Minuten
Geschäftseröffnung der Vintage Fabrik Düsseldorf

Inhaltsübersicht

Eine erfolgreiche Gründerstory aus unserem Hause

Mein Name ist Tabitha Gopp, ich bin 32 Jahre alt und habe im März 2014 die Vintage Fabrik auf der Nordstrasse in Düsseldorf eröffnet. Auf einer Fläche über 200m² biete ich Möbel im Vintage- und Industriestil, kombiniert mit vielen Wohnaccessoires, Geschenkartikeln und Kunsthandwerk. Die teilweise aufgearbeiteten Möbel, haben alle eine Geschichte und somit Gebrauchsspuren, was den Charme der Unikate ausmacht. Meine Waren suche ich alle selber aus, teilweise kaufe ich diese bei Händlern, fahre aber auch oft durch die Lande um besondere Stücke aufzuspüren und zu beschaffen. Unterstützt werde ich dabei im Verkaufs- oder auch handwerklichen Bereich von drei Mitarbeitern.      

Existenzgründung -Die Idee, sich selbstständig zu machen

Die Idee einen eigenen Laden zu eröffnen und mit Kunsthandwerk oder besonderen Wohnaccessoires zu handeln hatte ich schon früh, als ich vor über 10 Jahren während meines Kunststudiums viel durch Asien gereist bin. Doch der Traum erschien mir erst sehr unrealistisch, da keine kaufmännischen Kenntnisse vorhanden waren. Schon während dem Studium jobbte ich in einem Möbelhaus und nach dem Studium bot sich die Option dort auch eine Ausbildung zu Handelsassistentin zu machen, welche ich begeistert annahm.
Schließlich nach der Ausbildung und einiger Zeit in diesem Unternehmen, konnte ich für drei Jahre die Filiale dieses Möbelhauses leiten. Trotzdem ließ mich der Traum von meinem eigenen Laden nicht los und nachdem ich mir nun alle Kenntnisse angeeignet hatte um einen Einzelhandel zu führen, beschloss ich, dass es jetzt genau der richtige Zeitpunkt sei, meinen Traum zu verwirklichen.

Die Planungsphase der eigenen Gründung

Natürlich geht dies nicht von heut auf morgen und am Anfang war eigentlich gar nicht klar wie das geht! Wie macht man sich selbständig? Was muss man alles beachten? Ich habe mir ein Jahr Zeit genommen um das raus zu finden um alles zu planen. Angefangen habe ich mit einem Seminar bei 1a-STARTUP und mir dort, bei Dagmar Schulz, auch Unterstützung geholt. Nach und nach wurde das Konzept klarer und detaillierter. Eigentlich bin ich eher ein ungeduldiger Mensch und gehe lieber schon mal ein Risiko ein, als sich mit langer Planung aufzuhalten, aber bei der Erstellung des Businessplans hab ich mich selbst diszipliniert, da ich wusste, das muss wirklich funktionieren, es geht um meine Existenz !

Die Finanzierung der Existenzgründung

Das Kapitel der Kapitalbeschaffung hat mich sehr beschäftigt, da ich vorher keinerlei Berührung mit diesem Thema hatte. Doch ich war überrascht wie viele Möglichkeiten es gibt und wieviel Unterstützung es für Existenzgründer gibt.
Trotzdem bin ich sehr froh eine Beraterin für Existenzgründer hinzugezogen zu haben. Sie hat mir echt viel Sicherheit gegeben und ich wusste, dass sie einfach Profi auf dem Gebiet ist, jemand dem man vertrauen kann. Besonders geholfen hat mir, dass sie mir die richtige Taktung vorgeben konnte. Zwischen der Suche nach dem Ladenlokal, dem Bankgesprächen, und der Beantragung des Gründer- oder Beratungszuschusses kann man schon mal den Überblick verlieren. An Motivation hat es nicht gemangelt, aber man muss sich wirklich immer wieder selber dazu anhalten, dran zu bleiben und sich nicht zu verzetteln.

Das Gefühl, eine Unternehmerin zu sein

Letztendlich hat alles gut geklappt und ich bin froh alles genauestens durchdacht und geplant zu haben. Es gibt schon genug Dinge, die man eben nicht planen kann und obwohl alles sehr gut läuft, gibt es Schwankungen und Prognosen werden übertroffen oder treffen überhaupt nicht zu. Dazu kommt, dass der eigene Gefühlszustand nun absolut mit dem Erfolg des Unternehmens verbunden zu sein scheint. Das ist wohl der klare Unterschied zum Angestelltenverhältnis.
Nun bin ich mein eigener Chef und es fühlt sich recht selbstverständlich an. Trotzdem gibt es Momente, wo ich mir bewusst machen muss, dass ich diese Freiheit wirklich auskosten darf und nicht auf die Erlaubnis von einem Vorgesetzten warten muss –man kann wirklich selbst gestalten! Das ist ein tolles Gefühl! Allerdings wird einem auch schnell klar, ‚Man kann das Kind nicht abgeben!“ Man ist jederzeit Chef und immer und überall verantwortlich, jeden Tag! Das kann auch belasten und man wünscht sich Auszeiten, die am Anfang wirklich spärlich sind. Lange Tage, in denen man alleine arbeitet und sich nicht mit Kollegen absprechen kann, machen einem das sehr bewusst.

Marketing „funktioniert“ nur, wenn man mit Herzblut dabei ist

Trotzdem, der Erfolg entschädigt einen und wenn die Kunden da sind und tolles Feedback geben, hängt man gerne noch ein paar Stunden dran! Es kommt so viel Lob und Zuspruch zurück, das hilft wenn man mal zweifelt. In diesem Zusammenhang merkt man sehr stark wie wichtig das Marketing ist. „Von nichts kommt nichts!“, ist mein Grundsatz geworden und wenn man merkt, dass Werbeaktionen greifen, macht es erst richtig Spaß. Wenn dann überregionale Zeitungen oder Wohnmagazine anklopfen, ist das ein ganz besonderes Bonbon und zeigt zumindest, dass man mit dem Konzept den Nerv der Zeit getroffen hat.
Der persönliche Kontakt zu potenziellen Kunden und zu überraschen durch Werbeaktionen, die man vielleicht von einem kleineren Unternehmen nicht erwartet, bringt bisher den größten Erfolg. Auch wenn es erstmal seltsam ist, vermeintliche Vertreter der Zielgruppe ansprechen und mit einem Flyer einladen vorbei zukommen funktioniert wunderbar.

Meine Meilensteine für die Zukunft

Ich bin sehr neugierig, auf das was noch kommt. Wo steht man in einem Jahr, was wird sich verändern. Mein Ziel ist es erstmal alle organisatorischen Abläufe zu optimieren und lokal bekannt zu werden, sozusagen die Stadt zu erschließen. Oft fragen Kunden, ob es sich bei der Vintage Fabrik um eine Kette handelt. „Nein, noch nicht! “, antworte ich dann oft spaßeshalber. Na ja, einen Traum darf man ja haben!

Vintage Fabrik, Inhaberin Tabitha Gopp

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