Wie schütze ich Facebook?

Unternehmer Tipp: Vorsorge für die virtuelle Welt von Facebook, Google+, Twitter & Co. Mehrere Hundert Millionen Menschen treiben sich täglich auf den Plattformen Facebook, Google+, Twitter & Co. herum, doch wenn man verstirbt, wer kümmert sich oder löscht dann all die ganzen Daten dort?

Neben einer Notfallregelung für Ihr Unternehmen die sicherstellt, dass nahezu alles reibungslos geregelt werden kann im Falle eines Falles, empfiehlt es sich eine sog. digitale Nachlassregelung aufzustellen. Der Freund / Unternehmensseite bei Facebook, die Mitgliedschaft im Internet-Forum, die eigene Domain, Fotos,Bewertungen. Alles das ist digitaler Nachlass den wir täglich ansammeln. Manches davon wollen wir auch in guten Händen wissen, falls wir einmal nicht mehr da sind.Was geschieht mit den Daten im Todesfall? Alle Ihre Infos, Daten und Fotos schwirren auch dann noch weiterhin durch die unendlichen Weiten des Internets.

Das bedeutet:
•Blogs und Websites bleiben unbearbeitet
•Freunde werden nicht benachrichtigt
•Kostenpflichtige Mitgliedschaften / Domains laufen weiter
•Informationen und Fotos bleiben für immer bestehen.

Um all diese Dinge zu vermeiden können Sie vorbeugen. Das Procedere im Falle eines Falles von Facebook und Co. die Zugangsdaten zu erhalten ist sehr aufwendig und nicht ganz einfach. Hier vorzubeugen bedarf es nur wenig Zeit, um seine „digitale Patientenverfügung“ sicher zu regeln.

Beispiel für Ihre Aufstellung:
Soziale Netzwerke
•Facebook: Nutzername/ Passwort
•Twitter: Nutzername/ Passwort
•Xing: Nutzername/ Passwort
•Google: Mailadresse/ Passwort
•Blog: Nutzername/ Passwort
•YouTube: E-Mail-Adresse/ Passwort
•Flickr: E-Mail/ Passwort
•Stayfriends: Nutzername/ Passwort etc. Weitere Accounts:
•Provider/ Hosting-Agentur
•E-Mail-Accounts
•Website
•Bewertungsforen, Foren
•Communities
•Adress- und Branchenportale
•Amazon
•Ebay
•Paypal
•Software Lizenzen

Was gehört in Ihre Aufstellung? Schreiben Sie auf, wer von den Erben die jeweiligen Übertragungsrechte erhält und eigenverantwortlich darüber entscheiden kann. Falls Webdaten da sind, die einen Vermögenswert darstellen – wie Websites, Blogs, Fotos, Videos, Podcasts etc. – schreiben Sie auf, wer diese Vermögenswerte erhält und darüber verfügen soll. So vermeiden Sie Streitigkeiten und wissen wer sich um Ihr virtuelles Eigentum (in Ihrem Sinne) kümmert. Ihr Dokument „digitales Testament“ unterzeichnen Sie selbst und lassen es noch von zwei Weiteren als Zeugen mit unterschreiben. Mittlerweile gibt es auch eine Reihe von kommerziellen Anbietern die als Service die Regelung des digitalen Nachlasses übernehmen.

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