Erfolgreiche Selbstständigkeit

Die fünf nicht geheimen Geheimnisse einer erfolgreichen Selbstständigkeit

Warum scheitern Existenzgründungen? Und macht aus einer Gründung eine erfolgreiche Selbstständigkeit? Gibt es Fehler, die es unbedingt zu vermeiden gilt? Was sind die häufigsten Gründersünden? Welche Punkte sind wichtig, damit man die herausfordernde Startphase übersteht und langfristig Umsätze generiert? Im Grunde lassen sich fünf Punkte ausmachen, von denen Erfolg oder Scheitern abhängen. Wenn Sie diese beachten und sich damit professionell auseinandersetzen, haben Sie große Chancen, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

Kundenbeschwerde

Der Umgang mit schwierigen Kunden

Jeder Kunde ist anders. Bei einigen hat man direkt ein gutes Gefühl und es entwickelt sich schnell ein sehr produktives, faires Miteinander. Der Kunde weiß Ihre Leistung zu schätzen, feilscht nicht um Geld, bezahlt pünktlich seine Rechnung und empfiehlt Sie im Idealfall gerne weiter. Diese Kunden werden oft zu Stammkunden, die einen ein großes Stück der beruflichen Selbstständigkeit begleiten. Bei anderen Kunden merkt man hingegen – direkt oder im Laufe der Zusammenarbeit – dass es „zäh“ wird und man schon ein komisches Gefühl hat, wenn man die Nummer im Telefondisplay sieht. Jeder Anruf kostet Kraft, oft sind die Gespräche negativ, es gibt immer etwas zu ändern oder nachzuarbeiten und dann muss man sich am Ende auch noch für seine Rechnung rechtfertigen.

Enscheidungshilfe Selbstständigkeit

Als selbstständiger Unternehmer leichter die richtigen Entscheidungen treffen

„Ich kann nur schwer Entscheidungen treffen.“ – Denken Sie das auch oft von sich? Dann wird es Sie sicher überraschen zu erfahren, dass Sie tagtäglich bis zu 20000-mal genau das tun. Der rote Pullover oder doch lieber der mit den blauen Streifen? Kaffee oder Tee? Biobananen oder doch die günstigeren eingeschweißten? Viele Entscheidungen laufen unbewusst und blitzschnell „aus dem Bauch heraus“ ab, ohne dass wir uns dessen bewusst sind bzw. ohne dass wir lange überlegen müssen. Dann gibt es aber noch die Entscheidungen, die uns schwerer fallen. Als Selbstständiger mit eigenem Unternehmen sind solche Situationen nicht selten. Schon lange vor der Gründung müssen Sie unzählige Entscheidungen treffen, die Sie sogar schriftlich für alle sichtbar in Ihrem Businessplan festhalten. Das fängt an mit der grundsätzlichen Frage: Gründen – ja oder nein? Auch wichtig: Mit welcher Geschäftsidee mache ich mich selbstständig? Später geht es um Entscheidungen zum Firmennamen, Firmenlogo, zur Website, Visitenkarten, Büroräumlichkeiten, Mitarbeiter … im Grunde wird es kaum Tage geben, in denen Sie als Unternehmer keine Entscheidung treffen müssen. Das Gute: Wir können unsere Entscheidungsfreude aktiv trainieren und das richtige Umfeld für gute Entscheidungen schaffen.

Erfolgreiche Selbstständigkeit

Ab wann habe ich es als Unternehmer geschafft?

Viele Menschen in Deutschland möchten sich selbstständig machen. Der Traum von mehr Selbstbestimmung, Flexibilität und einer Tätigkeit ohne Einschränkungen „von oben“ ist in jeder Altersklasse zu finden, vom Studenten mit großen Visionen bis zur Mutter, deren Kinder nun alle aus dem Haus sind und die nun endlich mit einem eigenen Business durchstarten möchte. Die finanziellen Ziele sind so unterschiedlich wie die Gründe für eine berufliche Selbstständigkeit. Während der eine Gründer alles auf eine Karte setzt, um mit seinem Unternehmen die ganze Familie zu ernähren, möchten sich andere mit einer Firma im Nebenerwerb lediglich etwas dazuverdienen. Dementsprechend unterschiedlich sind die Antworten auf die Fragen: Ab wann bin ich erfolgreich, ab wann habe ich es geschafft?

Verpackungsgesetz 2019

Die wichtigsten Infos zum neuen Verpackungsgesetz

Seit dem 1. Januar 2019 gilt das neue Verpackungsgesetz (VerpackG), das die bisher geltende Verpackungsverordnung (VerpackV) ablöst. Alle Unternehmer, die in 2019 in Deutschland erstmals verpackte Waren an private Endkunden verkaufen, sind vom neuen Gesetz betroffen und sind somit „Erstinverkehrbringer“. Das VerpackG sagt: “Erstinverkehrbringer ist derjenige, der erstmals eine mit Ware befüllte b2c-Verpackung (b2c = business to consumer = von Unternehmer zu Endkunde) gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt.”

Firmenleitbild

Macht Ihr Unternehmen stark: die richtige Unternehmensphilosophie

Was ist eine Firmenphilosophie und wozu brauche ich sie? Wie hängen Unternehmensphilosophie und Umsatz zusammen? Wie entwickle ich die passende Philosophie für mein Unternehmen und wie setze ich die festgelegte Strategie im Alltag um? Einen zusammengefassten Überblick über die Vorteile eines Leitbildes sowie erste Anregungen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, erhalten Sie in den folgenden Abschnitten.

Teamgründung

Teamgründung, alleine oder mit Mitarbeitern in die Selbstständigkeit starten

Sind Sie jemand, der gerne alleine arbeitet? Der die Ruhe schätzt und die Freiheit, bei einer getroffenen Entscheidung niemandem Rechenschaft schuldig zu sein? Oder sind Sie eher ein Mensch, der die Kommunikation mit anderen bei der Arbeit braucht? Der gemeinsame Mittagessen liebt und ohne Austausch unglücklich ist? Nicht immer ist es nur eine Frage des Typs, ob Sie alleine gründen oder mit Partnern bzw. Mitarbeitern in die eigene Selbstständigkeit starten. Denn nicht jede Geschäftsidee lässt sich als Einmannbetrieb führen. In diesem Fällen haben Sie keine Alternative, Sie müssen sich mit dem Thema Teamgründung bzw. Personal beschäftigen und kluge Entscheidungen für die Zukunft Ihres Unternehmens treffen. 

Nebenberuflich Selbstständig machen

Haupt- oder nebenberuflich gründen?

Für viele angehende Existenzgründer stellt sich irgendwann die Frage, ob sie direkt in eine Vollzeitselbstständigkeit oder Ihre Geschäftsidee erst im Nebenerwerb starten sollen. Die Gründe für das eine oder andere sind vielfältig. Die individuelle Familiensituation, der berufliche Status Quo sowie die Themen Finanzen und Sicherheit spielen eine große Rolle. Auch der Faktor Zeit kann diese Entscheidung beeinflussen. Jeder Gründer muss das Wie für sich selbst entscheiden, es gibt mehr als nur einen Weg in die Selbstständigkeit. Es gibt in dieser Frage keine richtige oder falsche Antwort, beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. 

Wann macht eine nebenberufliche Gründung Sinn?

Zwei Beispiele: Sie haben momentan schulpflichtige Kinder, die allerdings in 2 Jahren so selbstständig sind, dass Sie wieder Vollzeit arbeiten können. Oder Sie haben einen befristeten Arbeitsvertrag und möchten erst dann in die volle Selbstständigkeit gehen, wenn der Vertrag ausgelaufen ist oder nicht verlängert wird. Egal, ob aus zeitlichen oder finanziellen Gründen – Sie möchten Ihre Geschäftsidee zuerst einmal auf nebenberuflicher Basis ausprobieren, damit Sie die Idee entweder erst testen können oder damit Ihnen keiner zuvorkommt. Das kann Ihnen jederzeit passieren, gerade bei Branchen, in denen großer Konkurrenzdruck herrscht. Bevor jemand Ihre Lorbeeren erntet, sollten Sie auf jeden Fall eine Gründung im Nebenerwerb in Betracht ziehen und sich auf diese Weise schon einmal etablieren. 

GKV MIndestbeitrag

Entlastung für Selbstständige – halbierter GKV-Mindestbetrag 2019 beschlossen

Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit können Sie sich grundsätzlich entscheiden, ob Sie einer privaten Krankenversicherung beitreten oder freiwillig in der gesetzlichen Versicherung bleiben möchten. Wenn Sie sich für eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung entscheiden, wird Ihr Einkommen als Grundlage für den zu zahlenden Beitragssatz angesetzt (z. B. Ihr Gewinn oder andere Einkünfte). Zum Start gibt es einen Mindestbetrag, der berücksichtigt werden muss.

Bin ich ein Gründertyp?

Bin ich eine Gründer- bzw. Unternehmerpersönlichkeit?

Viele angehende Selbstständige haben ein ganz bestimmtes Bild im Kopf, wie ein erfolgreicher Unternehmer auszusehen hat. Vor allem die Vorstellung eines Top-Verkäufers, der quasi alles verkaufen kann, hält sich hartnäckig. Der seine Kunden geschickt „manipuliert“, mit Lieferanten tough verhandelt und seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen antreibt. Jemand, der immer Energie hat, stets die richtigen Entscheidungen trifft und irgendwie ein „Unternehmertyp“ ist. Ein Macher, der letztendlich das Sagen hat und alle Schritte selbst kontrolliert. Ständig gestresst, kaum im Urlaub und oftmals mit wenig Zeit für Familie und Freizeit.
Eines vorweg: So jemanden wie oben beschrieben gibt es nicht und wenn doch, sprechen viele Dinge gegen einen Geschäftserfolg.